Hauska & Partner, Headquarters Austria und respACT – austrian business council for sustainable development führten im Frühjahr 2012 eine Online-Umfrage zu den Herausforderungen des internationalen CSR-Managements durch. Eines der wichtigsten Ergebnisse war, dass der Aufbau internationaler CSR-Teams und -Strukturen nur langsam vorangeht. Denn erst 18 Prozent der Befragten haben bereits gut etablierte länderübergreifende CSR-Teams bzw. Arbeitsabläufe. Die meisten Unternehmen (54 Prozent) befinden sich derzeit in einer Umorganisations- oder Planungsphase. Erschwerend wirkt für Unternehmenszentralen die Heterogenität von Märkten, Niederlassungen und Geschäftsfeldern. Daher folgen bei der Frage nach der größten Herausforderung (6-teilige Skala, 6 = besonders schwierig) gleich hinter der „Organisation der notwendigen internen Ressourcen“ (Schwierigkeitsgrad 3,87) die „Erarbeitung einer gemeinsamen, unternehmensweiten CSR-Strategie“ (3,83) und die „Schaffung eines gemeinsamen CSR-Verständnisses im gesamten Unternehmen/Konzern“ (3,67). Mangels gemeinsamer CSR-Strategie ist auch die Einbindung in das allgemeine Kennzahlenmanagement des Konzerns überwiegend noch nicht erfolgt. Hier, aber auch bei der Einbindung externer Stakeholder zeigt sich, dass Unternehmen mehr Orientierungshilfen und Instrumente brauchen.

Lösungen sehen die international agierenden Konzerne in erster Linie im voneinander Lernen: Peer-Groups, Erfahrungsaustausch, Best Practices sind gefragt. Um das Dilemma fehlender Strategien, Ziele und Kennzahlen zu lösen, bieten sich Interventionen wie Visions-Prozesse ebenso an wie eine Fokussierung auf ausgewählte, extern getriebene bzw. kostenwirksame Kennzahlen oder Issues (z.B. CO2-Ausstoß). Für die Weiterentwicklung des Stakeholder-Managements sind neue Instrumente für Auswahl, Analyse, Einbindung und Bewertung erforderlich.

Wenn Sie den Bericht zur Initiative erhalten wollen, senden Sie bitte eine E-mail an elisabeth.gail@hauska.com.